Adventsfeier

Inzwischen ist es zu einer schönen Tradition der Schule geworden, die Adventszeit mit einem wunderschön gestalteten Adventsweg und einer kleinen Feier zu eröffnen. Der Weg zur Krippe wurde dieses Jahr von den vierten Klassen mit viel Freude aufgebaut und die Religionslehrerinnen der ALS: Frau Dörbecker, Frau Habitzreither, Frau Kleffmann, Frau Klingelhöfer und Frau Sengler erzählten bei der fröhlichen Adventsfeier die Geschichte von Max Bollinger  „Weihnachten ist, wenn…“ .

Der leisen Musik folgend betraten die Schüler die abgedunkelte Mehrzweckhalle. Von ihren Plätzen aus lauschten sie der Musik unserer Schulband, bis unser Schulleiter Herr Stiefel zur Adventsfeier begrüßte. Frau Kleffmann übernahm nun die Moderation und lenkte die Aufmerksamkeit auf die Wartezeit vor Weihnachten. Mit dem Lied „Wir zünden eine Kerze an“ durfte ein Kind die erste Kerze am Adventskranz entzünden.

Als Hinführung auf unsere Geschichte, überlegten wir uns welche Probleme und Gefühle Menschen haben, die ihr Land verlassen müssen und hier in Deutschland auf viel Fremdes treffen. Das Bilderbuch von Max Bollinger erzählt die Geschichte des Flüchtlingskind Assia, das mit dem Begriff „Weihnachten“ oder „Advent“ nichts anfangen kann. Die Mitschüler erklären ihm, was sie unter „Weihnachten“ verstehen. Am Ende der Geschichte findet das Kind eine eigene Erklärung für „Weihnachten“, denn „Weihnachten ist, wenn ich froh bin.“

Gebannt folgten die Schüler den verschiedenen Sprechern der Geschichte und betrachteten die märchenhaften Bilder. Umrahmt wurde die Geschichte von dem Lied „Warm ist mein Licht“, das Herr Stiefel und Frau Senger mit Gitarre und Klavier begleiteten.

Und was bedeutet Weihnachten für uns? Wann beginnt für uns Weihnachten? „Und obwohl Assia das alles nicht kennt, versteht sie doch gleich die wichtigste Botschaft von Weihnachten – nämlich dass Weihnachten das Fest der Freude und der Liebe ist.“, erklärte Frau Kleffmann.

Das Lied „Singen wir im Schein der Kerzen“ greift die Vorbereitung und die Vorfreude auf Weihnachten auf. Es wurde dank unseres Schulchores zweistimmig gesungen und die Augen der Schüler glänzten tatsächlich vor Freude.

„Und so wie sich in den vergangenen Tagen, Wochen und Monaten viele Menschen auf den Weg in die Fremde gemacht haben, haben sich auch Maria und Josef auf den Weg gemacht. Ein dunkler, langer und beschwerlicher Weg. Aber wir können diesen Weg heller und freundlicher machen. Wir alle können etwas tun. Ihr findet bestimmt noch viele Möglichkeiten, um für andere Licht zu seien.“, meinte Frau Kleffmann.

Die Lobsterne wurde für die Erstklässler erklärt: In der Adventszeit wird alles, was zu einem guten Miteinander beiträgt auf Sternen festgehalten. Die Sterne werden dann an den Himmel über dem Adventsweg gehängt. Wer vorbei geht, kann sich am immer heller werdenden Himmel über der Krippe erfreuen.

Mit dem Lied „Tragt in die Welt nun ein Licht“ und mit den Sterntüten wurden die Kinder in ihre Klassenzimmer entlassen. Noch lange begleiteten sie die Klänge der Musik auf dem Weg dorthin.